Archiv nach Kategorie: Asien

Bibimbap und Gimbap – kulinarische Klassiker aus Südkorea

von Claudia am 17. Dezember 2016, keine Kommentare

bibimbap

Bibimbap und Gimbap – nein, das sind keine Figuren aus der Sesamstraße, sondern zwei kulinarische Klassiker aus Südkorea. Jetzt in der Weihnachtszeit erzähle ich Euch mal etwas Anderes als Plätzchen und Glühwein. Ich wollte noch soviel von unserer Reise nach Südkorea erzählen und Bibimbap und Gimbap solltet ihr unbedingt mal probieren! Wir haben hier in Düsseldorf einige Koreanische Restaurants, die wirklich super sind und wir waren natürlich nach unserem Urlaub dort, um noch mal schön in Erinnerung zu schwelgen.

Bibimbap ist ein Reisgericht mit Gemüse, Rindfleisch und Ei und einer scharfen, roten Paste. Als Gemüse sind meistens Sojabohnensprossen, Karotten, Spinat und getrocknete Meeresalgen dabei. Das Topping variiert aber auch je nach Saison. Das rohe Ei kommt oben drauf. Das Ganze wird in einer Schüssel oder einem heißen Steintopf (koreanisch „dolsot“) serviert. Das tolle and der Variante mit dem heißen Steintopf ist, dass der Reis unten schön knusprig wird. Am Tisch wird das Ganze direkt mit Stäbchen gut vermischt – siehe hier das Foto vorher (oben) und nachher (unten). Zu dem Bibimbap werden verschiede eingelegte Gemüsesorten und Kimchi (eingelegter, scharfer Kohl) serviert. Bibimbap ist richtig lecker, gesund und macht satt. Das Ganze funktioniert auch als vegetarische Variante super.

Bibimbap mixed

Ein zweites kulinarisches Highlight aus Südkorea ist Gimbap – das „koreanische Maki-Sushi“. Gimbap ist ein typischer Snack oder ein Mittagessen. Der Name kommt von der Meeresalge „Gim“, mit der die Rollen umhüllt werden. Gimbap gibt es mit verschiedenen Füllungen. Im Gegensatz zu japanischen Sushi wird jedoch kein roher Fisch verwendet, sondern eine Vielzahl anderer Füllungen wie Karotten, Fleisch, eingelegtes Gemüse, Eier oder Spinat. Gimbap wird auch nicht mit Sojasauce und Wasabi gegessen. Wir haben in Korea sehr viel Gimbap also gesunden „to-Go“-Snack gegessen.

Gimbap

Na, habt Ihr Hunger bekommen? Dann auf zum nächsten koreanischen Lokal!

10 verrückte Eindrücke aus Südkorea

von Claudia am 19. Oktober 2016, keine Kommentare

Ich wollte schon länger unbedingt mal nach Südkorea und so haben wir unseren geplanten Japan-Urlaub mit einer Woche Südkorea verbunden. Wir haben ein paar Tage in Seoul verbracht und sind dann mit dem Zug nach Busan in den Süden gefahren. Von dort aus haben wir übrigens die Fähre nach Japan genommen, was ich sehr empfehlen kann! Mir hat Südkorea sehr gefallen! Die Zeit war natürlich viel zu kurz: Seoul und Busan sind Riesen-Städte in denen es allein schon viel zu sehen und zu entdecken gibt. Südkorea ist ja sehr bergig und hat so viel zu bieten – dies gilt es dann beim nächsten Mal zu erkunden.

In diesem Beitrag möchte ich nicht im Detail von unserer Reise berichten, sondern einfach mal 10 verrückte Eindrücke aus Südkorea teilen. Dinge, dich mich erstaunt, überrascht oder auch belustigt haben und die ich „von Zuhause so nicht kenne“. Ich möchte anmerken, dass es sich natürlich nur um persönliche Eindrücke handelt, die ich während unseres kurzen Urlaubs dort aufgesogen habe.


1. Südkorea ist eine Selfie-Nation
selfie
Wenn man in Deutschland auf offener Straße ein Selfie von sich macht und sich dabei anstrengt möglichst hübsch in die Kamera zu schauen, so ist das ja oft etwas peinlich und die Leute gucken. In Südkorea guckt keiner und anscheinend ist es das Normalste der Welt sich ab und zu mal selber abzulichten. Gefühlt machen die Leute regelmäßig Selfies von sich: Auf der Straße, in der U-Bahn, in Geschäften – überall!

2. Die Schere ist ein wichtiges Instrument beim Essen
schere
Am ersten Abend in Korea wurde uns zum Grillen eine Schere – Marke Küchenschere – hingelegt. Wir wussten nicht richtig etwas damit anzufangen, schauten uns jedoch gekonnt um nach dem Motto „Mal schauen was die Anderen damit machen“. Eigentlich ganz einfach: Die Schere wird dazu benutzt um das Essen kleinzuschneiden: Gegrilltes, Gemüse – alles. Ist ja auch viel einfacher als mit Messer und Gabel! Für alle weiteren Restaurantbesuche wussten wir also Bescheid wozu die Schere neben den Stäbchen genutzt wird.

3. Es wird überall gegrillt
grill
Koreanisches Essen habe ich vor unserer Reise immer mit Grillen verbunden und es stimmt: An jeder Ecke wird gegrillt! Wir haben in Seoul im Studentenviertel Hongdae gewohnt mit vielen Kneipen und Lokalen und ich glaube es würde vielen Studenten hier in Deutschland auch gefallen, wenn man in den Lokalen überall einen kleinen Tischgrill hätte. In vielen Restaurants wird gegrillt aber auch auf der Straße gibt es viele Grillbuden als Street Food. Also: Wer grillen mag, sollte nach Südkorea fahren!

4. Es gibt überall WLAN
wlan
In Europa sind wir mit WLAN im öffentlichen Raum leider noch nicht so weit. Gibt es mal einen Hotspot, dann kostet dieser meistens Geld und man muss sich langwierig anmelden. In Südkorea hat man fast überall die Chance auf kostenloses WLAN ohne Anmeldung – sei es in Geschäften, Restaurants, Cafés oder in öffentlichen Gebäuden oder einfach nur das „Stadt-WLAN“. Ich finde das super und würde mir eine solche Vernetzung für Deutschland auch wünschen. Für Touristen in Südkorea ist das natürlich auch toll und praktisch – vor Allem für die tolle Foto-Funktion der Google-Translate-App, die wir relativ oft genutzt haben.

5. Noraebang oder „Bang-Kultur“
bang
Die jungen Leute in Südkorea lieben Karaoke. Es gibt Gebäude die aus vielen kleinen Räumen bestehen, die man stundenweise mieten kann. Dort findet man dann ein volles Karaoke-Equipment: Einen Bildschirm, eine Auswahl an Songs, Mikrofone, teilweise auch tolle Beleuchtung und häufig ein Telefon zur Getränke-Bestellung. In den Räumen kann man dann alleine oder mit Freunden zusammen Karaoke singen. Häufig sind einige der Räume zur Straße auch völlig verglast, so dass man als neugieriger Tourist das Geschehen auch von der Straße aus beobachten kann – was sehr lustig ist. Wir wollten ein Erlebnis in einem Noraebang natürlich auch ausprobieren und so haben Philipp und ich uns für eine Stunde einen kleinen Raum gemietet. Dieser Noraebang bot zum Glück auch „english songs“ an. Ich hatte einen Wahnsinns-Spaß. Meine Performance zu „I would do anything for love“ von Meat Loaf ist jedoch nicht verkäuflich. Neben den Karaoke-Läden gibt es auch PC-Bangs: Räume in denen man Spiele zocken kann oder auch Räume, die man einfach so mieten kann, um mit Freunden „vorzuglühen“.

6. 24 h Shopping
shopping
In Südkorea kann man rund um die Uhr shoppen wenn man will. In Seoul haben die großen Shops und Einkaufszentren meistens bis mitten in die Nacht geöffnet und die Einkaufsstraßen füllen sich auch vor Allem in den Abendstunden. Gefühlt ist Shopping das beliebteste Hobby der Südkoreaner. Gut gekleidet sind sie in jedem Fall.

7. Schön auszusehen ist ein großes Thema
beauty
Der Druck schön auszusehen ist in vielen Ländern dieser Erde sehr hoch – Südkorea spielt in meinem Empfinden jedoch ganz vorne mit. Die Südkoreaner sind stets gut gekleidet und ich habe kaum ungeschminkte Frauen gesehen. Im Gegenteil: Die meisten Frauen sind überaus professionell geschminkt. Soweit ich weiß ist Südkorea auch das Land mit den meisten Schönheitsoperationen weltweit. Besonders beliebt ist dabei die Vergrößerung der Augen durch die Operation der Augenlider. Ich habe während unseres Urlaubs auch erfahren, dass man in Drogerien „eyelid tape“ bekommt: Mithilfe eines kleinen Klebestreifens werden die Lider „hochgeklebt“ – eine Möglichkeit, um schmerzfrei an puppenartige Augen zu kommen.

8. Für die lokalen Klamotten-Marken bin ich zu dick
free-size
Mit meiner Kleidergröße 36/38 gelte ich in Deutschland eher als schlank. Leider konnte ich in den coolen Klamottenläden der zahlreichen Szene-Ecken in Seoul jedoch nichts kaufen, da ich für südkoreanische Klamotten-Marken einfach „zu dick bin“. Das ist ganz schön frustrierend, zumal es wirklich schöne Dinge gab, die ich gerne gehabt hätte. Weit verbreitet ist auch die „free size“, eine Einheitsgröße, die oft die einzig angebotene Größe ist. Ganz getreu dem Motto „One size fits all“.

9. Die Obsession mit westlicher Dessertkultur
crepe
Wir standen 20 Minuten in der Warteschlange für ein Tiramisu-Eis, ich habe mehr Churro-Stände gesehen als in Spanien und die Auswahl an Waffel- und Crêpe-Läden ist überwältigend. Wer einen süßen Zahn hat, der kommt in den Großstädten Südkoreas ganz bestimmt auf seine Kosten. Süß heißt dann aber auch wirklich süß. Passend zu den Naschereien findet man in Seoul an jeder Ecke guten Kaffee.

10. Themen-Cafés
cat-cafe
Möchte man Kaffee trinken und dabei eine Katze oder einen Hund kraulen, so ist man in einem Cat bzw. Dog Café richtig. Cafés voller Katzen und Hunde – völlig verrückt wie ich finde und die Tiere tuen einem einfach nur Leid. Wir haben stattdessen lieber mal ein Boardgame-Café besucht und Brettspiele gespielt. Wir konnten aus über 100 verschiedenen Brettspielen auswählen und uns bei einem Bier die Spielregeln auf Koreanisch erklären lassen. Es war ein sehr lustiger Abend.

Morning Market in Luang Prabang, Laos

von Claudia am 3. April 2015, keine Kommentare

Market Luang Prabang Bananas

I was very lucky to spend my Christmas holiday in Laos this year. We spend a couple of days in Luang Prabang, a tranquil town nestling between mountains and the confluence of the Nam Khan and Mekong Rivers.

Early in the morning the life in Luang Prabang, Laos, is very much centered around its vibrant and colorful market. Vendors present their products on small tables, on bamboo mats or simple sheets on the sidewalk and the streets are filled with busy Laotians who buy their fruits, vegetables, meat, fish, rice, spices and all kinds of other food – a feast for all senses.

Between the huge variety of products you can also spot quite a few unusual things like grilled rats, bugs or a bowl full of maggots. I particularly liked the variety of greens and chillies and the stalls selling small snacks such as rice cakes or pastries. Around noon, the hectic hustle and bustle of the market is over. I took some pictures to capture the spirit of this place and I hope you enjoy it.

Market Luang Prabang Big Fruit

Market Luang Prabang Bugs

Market Luang Prabang Chicken alive

Market Luang Prabang Chicken and Veggies

Market Luang Prabang Chicken

Market Luang Prabang Chillies

Market Luang Prabang Chives

Market Luang Prabang Dried Fish

Market Luang Prabang Fish 2

Market Luang Prabang Fish Baby

Market Luang Prabang Fish

Market Luang Prabang Frogs

Market Luang Prabang Maggots

Market Luang Prabang Meat

Market Luang Prabang Medicine

Market Luang Prabang Rats

Market Luang Prabang Rice Cakes

Market Luang Prabang Snacks 2

Market Luang Prabang Snacks

Market Luang Prabang Tomatoes

Market Luang Prabang Veggies 2

Market Luang Prabang Veggies and Rice

Market Luang Prabang Veggies

A short but eventful trip to India

von Claudia am 15. Februar 2015, 2 Kommentare

mumbai cow street

I have really neglected my blog since November. But so much happened since then. In December my friend Parikshit got married in India. We have met at university in the UK. I so wanted to go but I could only take a few days off work as we had already planned a holiday right after Christmas. So in the end we only had four but four intensive and exciting days in India. It was our first time to India and it was kind of a cultural shock. I have never seen so many people! It was crowded, noisy, chaotic but beautiful at the same time.

india traffic mumbai

india market mumbai

market mumbai spices

mumbai food street

The wedding was in Surat, which is about 3-4 hours by train north of Mumbai. So we flew to Mumbai and spent a full day there. We explored Mumbai by foot, starting off at the Gateway of India, a famous monument overlooking the Aarabian see. It is probably the most touristic place in Mumbai. But I was surprised that we didn’t really see a lot of foreign tourists. There were mostly Indians who wanted to take photos together with us. We felt like superstars.

We spent most of the day walking through Mumbai’s market districts, visiting various markets, temples and just drifting along. There was so much to see and everyone was super friendly. We also bought traditional Indian clothes for the wedding. Philipp got a Kurta and I got a red and gold Sari. A Sari is so cool: you look like a princess and it’s as comfortable as pyjamas.

For lunch we had Thali. It is a selection of various dishes served on a round metal tray: small curry-like dishes, vegetables, pickles and Chapati (a typical flatbread). It is cheap and super delicious. We had a mint lassi with the food, a yogurt-based drink. Most of the Indian cuisine is vegetarian. It is so versatile and full of flavor and most of the time quite spicy – especially for a European stomach. Philipp got me an Indian cookbook for Christmas and I will definitely try some new things soon. Maybe I will also share something on the blog. The funny things is that Indian food doesn’t really look good most of the time but it tastes so good!

thali mumbai food

mumbai small thali

mumbai woman street colours

mumbai women street

mumbai shrine

So the next day we left for Surat, which is in the state of Gujarat. We met one of Parikshit’s friends, who lives in Mumbai, at the train station. Two of his friends from Singapore came as well. I love taking the train as you get the chance to see a lot. It was very interesting. Surat is also quite a huge city and we were surprised that I was so much more modern than Mumbai.

The first night there was a reception and a party at a farmhouse. Parikshit and Mithila, his wife, looked stunning! There was a lot of food, music and dancing. At a certain point, everybody – young and old – danced! Bollywood-Style! It was amazing. Next to the Indian wedding crowd we looked like stiff Germans…

parikshit mithila wedding

The next day it all started in the afternoon with a Baraat, a traditional Gujarati wedding procession. The groom sits on a horse and rides with music and a dancing crowd to the bride’s house or in that case the hotel, where both families meet. It was loud, colorful and such an experience! The wedding was quite big and – looking from a German perspective – very glamorous. I was fascinated by the beautiful dresses. Mithila was looking very pretty. Her hands and arms were full of detailed Henna art and with all the jewelry she looked like from a fairy tale. Parikshit did as well. He wore a festive turban and a neat outfit.

There was also so much food at the wedding! All vegetarian and super delicious. There were so many different dishes that we couldn’t even try them all. Altogether it was a I was a wonderful wedding and I was very happy to be there for Parikshit’s and Mithila’s special day and experience this beautiful event together with Philipp. The next day we left for Mumbai to catch the plane back home. It was a short but eventful first trip to India!

parikshit horse

parikshit claudia

philipp aarti lalit

wedding ceremony surat

bride

wedding couple

Kaiseki Dinner in Kyoto

von Claudia am 23. Juni 2013, keine Kommentare

Ryokan Kyoto Kaiseki dinner first course

Before we left for Japan, I read that Kaiseki dinners are the pinnacle of Japanese cuisine – of course I was hooked!

The best place to experience this special type of dinner is to stay in a Ryokan in Kyoto. Ryokans are traditional Japanese guesthouses, where the rooms have a tatami flooring and sliding doors. We chose to stay at a charming Ryokan called Gion Hatanka – a calm and friendly place where we stayed for two nights.

Ryokan Kyoto Gion Hatanaka

So a Kaiseki dinner is a multi-course Japanese feast. You can say it is the counterpart to Western haute cuisine.

Traditionally it was a vegetarian meal served during tea ceremony. Nowadays it also includes fresh local meat and fish. The single dishes are beautifully presented and garnished and resemble shapes found in nature. The decoration of the food also plays with flowers and leaves. Both the ingredients used for the dinner as well as the tableware change according to the season.

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What we ate in Japan

von Claudia am 13. Juni 2013, 3 Kommentare

Ramen Tokyo

About three weeks ago we landed in Tokyo. I was absolutely excited about our Japan trip as I wanted to go for a couple of years now. Crazy Tokyo, the beautiful nature, the cultural wealth and of course the fantastic food made Japan a dream destination for me and I was definitely not disappointed.

We started our trip in Tokyo, the city of vending machines. On every corner you have the chance to buy a drink. Useful but also funny. This automatic thing is quite funny in general: What’s popular for quick lunches are some kind of ticket machine restaurants, where you decide what you what to eat based on plastic food displays or pictures. Then you press the appropriate number on a machine, insert money and recieve a ticket that you hand to a person behind a counter, who freshly and very quickly prepares your dish. We also went to a fully automatic Sushi restaurant, where we ordered via touch screen. While you were eating, the screen invited you to play games. Crazy world.

Ramen Shop Machine

Shibuya Crossing Tokyo

Tokyo Sega Store

Shopping Tokyo

Tokyo is a crazy place – big and diverse.

The food options in the city are endless. A small eatery on every corner. The interesting thing is that often small restaurants specialize in just one type of food. For example Ramen, my favorite Japanese dish (first picture): noodles served in a miso or soy sauce flavored broth with various toppings such as meat or tofu, greens and seaweed. Other places would specialize in Soba (buckwheat) noodles, Yakitori (skewered chicken), Shabu Shabu (hotpot) or Sushi.

Of course we also had great sushi in Tokyo. At six in the morning for breakfast on the famous Tsukiji fish market. It was a bit unreal to see so many packed restaurants at that time of the day. It was not only tourists but mainly people from the market enjoying a hot soup or some fish.

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