Kartoffelsuppe mit Räucherlachs

von Claudia am 31. Januar 2016, 2 Kommentare

Kartoffelsuppe mit Lachs


Wir haben geheiratet! Und es gab Kartoffelsuppe. Aber jetzt einmal von Anfang an: Philipp hat mir am letzten Novemberwochenende einen Heiratsantrag gemacht und ich habe Ja gesagt. Das haben wir Abends noch mit einem leckeren Essen in einem Fischrestaurant in Maastricht gefeiert. Wir waren uns relativ schnell einig, dass wir nicht das ganze Jahr mit einer aufwändigen Hochzeitsplanung verbringen wollen und so haben wir beschlossen 6 Wochen später an meinem 30. Geburtstag zu heiraten.

Wir hatten einen wunderschönen Tag im Kreis der Familie und Trauzeugen mit einer standesamtlichen Hochzeit. Obwohl es Anfang Januar war, hatten wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter und konnten uns über strahlenden Sonnenschein freuen und somit einen tollen Sektempfang draußen und einen kurzen, sonnigen Spaziergang vom Standesamt zu uns nach Hause genießen. Dort gab es dann eben diese einfache aber sehr leckere Kartoffelsuppe mit Räucherlachs. Abends ging es dann bei uns im Viertel weiter mit noch mehr leckerem Essen.

Am nächsten Tag haben wir dann eine große Party mit unseren Freunden gefeiert. Es war ein tolles Fest und das ganze Wochenende ging natürlich viel zu schnell vorbei. Wir werden immer mit Freude daran zurückdenken.

Claudia und Philipp Hochzeit

Für 2 Personen als Hauptgericht:

  • 1 kleine Stange Porree
  • 1 Zwiebel
  • 700g Kartoffeln
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 gehäufter TL Majoran
  • Olivenöl zum anbraten
  • Pfeffer und Salz

  • Als Topping:

  • Räucherlachs
  • Kresse

  • Als Vorbereitung die Kartoffeln schälen und in grobe – etwa gleich große – Würfel schneiden. Porree in feine Ringe schneiden und die Zwiebel fein würfeln. In einem großen Topf Porree und Zwiebeln mit Olivenöl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Kartoffeln, Gemüsebrühe und Majoran hinzugeben. Die Suppe etwa 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln in der Suppe zerstampfen und dann mit einem Pürierstab alles kurz fein pürieren. Sahne unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Kartoffelsuppe mit Räucherlachs und Kresse anrichten.


    P.S.: Habt ihr schon mal Reissahne oder Hafersahne probiert? Schmeckt etwas leichter und sehr lecker!

    Quinoa-Bratlinge mit Spinat und Feta

    von Claudia am 17. Januar 2016, ein Kommentar

    Ich habe ein tolles Rezept für saftige Quinoa-Bratlinge mit Spinat und Feta für Euch. Ich habe hierfür weißen Quinoa verwendet. Diesen findet Ihr im Bioladen – z.B. von Davert oder Rapunzel. Kleiner Tipp: Den Quinoa mit Gemüsebrühe anstelle von Wasser kochen. Dies gibt einen tollen Geschmack!

    Die vegetarischen Bratlinge schmecken toll mit einer Yoghurt-Sauce und einem grünen Salat. Für die Yoghurt-Sauce habe ich Naturyoghurt mit etwas Zitronensaft, süßem Senf, Salz und Pfeffer vermengt. Für eine feurige Variante kann man den süßen Senf auch gut durch Sambal Olek ersetzen.


    Zutaten für 6 Bratlinge:

  • 200g gekochter Quinoa
  • 100g frischer Babyspinat
  • 2-3 Eier
  • 80g Feta
  • 50g Semmelbrösel
  • 1/2 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, durch die Knoblauchpresse gepresst
  • Pfeffer und Salz
  • Ich freue mich über Euer Feedback!


    Quinoa Bratlinge

    Frohes Neues Jahr!

    von Claudia am 3. Januar 2016, ein Kommentar

    juist dünen

    Ich wünsche Euch ein frohes Neues Jahr!

    Ich habe den Jahreswechsel mit meiner Familie auf Juist verbracht. Juist ist auch im Winter einfach herrlich und der perfekte Ort, um Energie für das neue Jahr zu tanken. Wenn einem der Nordseewind um die Ohren bläst, kommt man nämlich sehr schnell auf andere Gedanken.

    An dieser Stelle möchte ich auch noch erwähnen, dass Juist DER Ort ist, um Waffeln und Milchreis zu essen!


    juist häuser

    juist loogster Stuuv

    juist strand


    Was sind meine Vorhaben für Curious Forks für 2016?

    Ich möchte mich mehr mit dem Thema Video beschäftigen. Der kreative Prozess ein Video zu erstellen macht mir sehr viel Spaß – auch wenn meine Bearbeitungskünste noch deutliches Potential haben. Meinen Youtube-Kanal mit meinen ersten beiden Videos findet Ihr hier.

    Ich werde meine Kooperation mit dem SuperBioMarkt fortsetzen. Für Alle, die es noch nicht wissen: Ich schreibe seit ein paar Monaten Artikel und Rezepte für den SuperBioBlog. Es macht mir sehr viel Spaß zu verschiedenen Diskussionsthemen beizutragen und meine Rezepte und Ideen mit einer neuen, interessierten Leserschaft zu teilen. Meine Beiträge findet Ihr hier.

    Außerdem möchte ich in 2016 insgesamt mehr Beiträge schreiben als im letzten Jahr und auch wieder einen Supper Club Abend veranstalten.


    Ich freue mich auf 2016!
    Eure Claudia

    Ramen – japanische Nudelsuppe

    von Claudia am 13. Dezember 2015, keine Kommentare

    Ramen

    Ich liebe ja Ramen und hier in Düsseldorf gibt es super Ramen-Restaurants. Aber jetzt weiß ich auch, wie man Ramen ganz einfach Zuhause selber zubereiten kann. Ich habe ein einfaches Rezept für Euch für eine vegetarische Ramen-Suppe mit Gemüsebrühe und scharfer Sesampaste.


    In diesem Video zeige ich Euch, wie Ihr diese Ramen-Suppe ganz einfach zubereiten könnt:


    Zutaten für 2 Personen:

    Für die Brühe:
    1 Stück Ingwer
    3 Knoblauchzehen
    1 Liter Gemüsebrühe
    2 EL Misopaste (Shiro-Miso)

    Für die Sesampaste:
    3 EL Sesam
    3 TL Scharfes Sesamöl
    2 TL Zucker

    300g Ramen Nudeln

    Toppings: Pak Choi, Sprossen, Frühlingszwiebeln, Pilze, Kimchi, weiche Eier

    Probiert es auf jeden Fall einmal aus!

    Nüsse & Samen – Unser Küchenschrank / Nuts & Seeds – Our Cupboard

    von Claudia am 22. November 2015, 2 Kommentare

    Heute möchte ich Euch die Auswahl an Nüssen und Samen in unserem Küchenschrank vorstellen und erzählen was ich wofür verwende. Vielleicht ist die ein oder andere Inspiration für Euch dabei.


    Today I would like to show you the selection of nuts and seeds in our kitchen cupboard and tell you what I use everyday for which purpose. Hopefully I can give you some ideas or inspiration. The video is in German.

    Süßkartoffel aus dem Ofen – Mexican Style / Baked Sweet Potato – Mexican Style

    von Claudia am 8. November 2015, keine Kommentare

    suesskartoffel aus dem ofen

    Lust auf eine etwas andere Ofenkartoffel? Ich habe da eine gute Idee: Süßkartoffeln mit einem mexikanischen Topping und frischem Koriander. Ofenkartoffeln mit Quark sind ja ein echter Klassiker. Meist jedoch mit einer recht trockenen Kartoffel und traurig zubereitet als Dauerbrenner in Kantinen und der mittelmäßigen Systemgastronomie. Ich esse eigentlich ganz gerne Ofenkartoffeln und man kann hier toll mit raffinierten Toppings und frischen Kräutern spielen. Und jetzt bin ich richtig auf den Geschmack von Ofensüßkartoffeln gekommen. Bisher habe ich Süßkartoffeln immer nur in Scheiben geschnitten und mit Kürbis und Karotten zusammen einfach als Ofengemüse zubereitet. Dies ist mal eine ganz neue Variante. Ich finde auch, dass das Tex-Mex-Gemüse hervorragend zu der süßen Kartoffel passt.

    Dieses Wochenende habe ich eigentlich kaum gekocht. Nur am Freitag, bevor wir uns den neuen Bond im Kino angesehen haben, habe ich uns zwei Teller Soba-Nudeln mit Spinat gemacht und es war das erste Mal, dass ich mit Dashi, Tamari, Sake und Mirin ganz nach Gefühl und ohne Rezept ein leckeres Essen hinbekommen habe. Japanisch kochen kann ich bisher nur nach genauer Einhaltung eines Rezepts, was ich eigentlich gar nicht so gerne mag. Aber jetzt macht es mit den einzelnen Zutaten der japanischen Küche langsam Klick bei mir, was mich sehr freut. Vielleicht werde ich demnächst mal ein Rezept hier teilen.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!


    suesskartoffel ofen 2

    Fancy a slightly different baked potato? I’ve got a good idea: sweet potatoes with a Mexican topping and fresh coriander. Baked potato with sour cream are an absolute classic. Mostly, however, with a rather dry potato and served with a sad salad garnish as a favorite in canteens and franchising restaurants. I actually quite like to eat baked potatoes and to play with fancy toppings and fresh herbs. And now I’ve gained a taste for sweet potatoes. So far I have always cut sweet potatoes into slices and simply roasted it in the oven with pumpkin and carrots. So this is a whole new option. I also find that the Tex-Mex vegetable-mix goes quite well with the sweet potato.

    This weekend I barely cooked. Only on Friday, before we went to see the new Bond movie in the cinema, I made us some soba noodles with spinach and it was actually the first time that I prepared a Japanes-Style dish with dashi, tamari, sake and mirin without any guidance. So far I can only cook Japanese food by strictly sticking to a recipe, which I actually do not like so much. But now using the Japanese condiments slowly starts to make sense for me, which makes me very happy. Maybe I’ll will share one recipe here very soon!

    Have a nice weekend!


    Für vier Personen / Serves four:

  • 4 Süßkartoffeln / 4 sweet potatoes
  • 1 rote Zwiebel / 1 red onion
  • 2 rote Paprika / 2 red bell peppers
  • ca. 250g gekochte Bohnen (z.B. Kidneybohnen aus der Dose) / 2 cups pre-cooked beans
  • ca. 250g Zuckermais / 2 cups sweet corn
  • 1 Bund frischer Koriander / 1 bunch fresh cilantro
  • 1 Becher Schmand / 1-2 cups sour cream
  • 1 Teelöffel Chiliflocken / 1 teaspoon chili flakes
  • Salz und Pfeffer / Salt and pepper
  • Saft von einer Zitrone / Juice from 1 lemon

  • Ofen auf 190°C Umluft vorheizen. Die Süßkartoffeln putzen, einzeln in Alufolie einwickeln und auf dem Ofenrost 1 Stunde backen. Die Zwiebel und die Paprika klein schneiden und mit etwas Olivenöl auf mittlerer Hitze 5-10 Minuten anbraten. Dann die Hitze reduzieren und den Mais und die Bohnen hinzufügen. Mit Chili, Pfeffer und Salz würzen. Den Koriander waschen und grob hacken. Die gebackenen Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen, in der Mitte aufschneiden und das Gemüse darauf verteilen. Einen Klecks Schmand und etwas Koriander auf jede Kartoffel geben und mit einem Spritzer Zitrone abrunden.


    Preheat the oven to 190 °C. Clean the sweet potatoes and individually wrap them in aluminum foil to bake in the oven for 1 hour. Cut the onion and bell pepper and stir-fry in a pot with a little olive oil on medium heat for 5-10 minutes. Then reduce the heat and add the sweet corn and the beans. Season with chili, pepper and salt. Wash the coriander and chop coarsely. Take the baked sweet potatoes from the oven and cut them open lengthwise and top with the vegetables. Add a dollop of sour cream and some coriander on each potato and top off with a dash of lemon juice.

    Canapés mit Apfel-Forellen-Tatar / Canapés with Trout and Apple Tartare

    von Claudia am 31. Oktober 2015, keine Kommentare

    Forellen Canapes

    Hier habe ich einen leckeren, kleinen Appetitanreger für Euch! Wenn Familie oder Freunde zum Essen kommen, dann bereite ich gerne vorher ein paar kleine Snacks vor. Nichts aufwändiges. Meistens Hummus oder ein anderer selbstgerechter Dip mit ein paar Crackern, eine Auswahl an Oliven oder ein bisschen Käse. Letztes Wochenende hatte ich mal Lust auf etwas ganz Neues: Ich mag sehr gerne geräucherte Forelle. Wir haben hier bei unseren Bauernmarkt einen guten Forellenstand und auch im Bioladen bekommt man leckere geräucherte Forelle. Daraus wollte ich einen leckeren Snack machen. Die Kombination aus der geräucherten Forelle, dem süßen Apfel, der leicht scharfen Zwiebel und dem cremigen Crème fraîche schmeckt einfach wunderbar und passt super zum Herbst.


    I have a delicious, small appetizer recipe for you! When family or friends come over, I usually serve a couple of small snacks before dinner. Nothing very fancy. Mostly hummus or another homemade dip with some crackers, a variety of olives or some cheese. Last weekend I wanted something completely new: I really like smoked trout. We have a good trout stall at our local farmer’s market and also in our nearby organic supermarket you can get delicious smoked trout. With some smoked trout filets in my shopping bag, I wanted to make a tasty snack. The combination of the smoked trout, the sweet apple, the slightly hot onion and creamy Crème fraîche tastes simply wonderful and fits perfectly to this season.


    Für eine Platte genug für 4-6 Personen / for a serving platte enough for 4-6 people:

  • 3 Scheiben Pumpernickel / 3 slices Pumpernickel (whole grain rye bread)
  • 125g geräuchertes Forellenfilet / 1 cup cured trout filet
  • 1/2 Apfel / 1/2 apple
  • 1/2 rote Zwiebel / 1/2 red onion
  • 75g Crème fraîche / 1/3 cup Crème fraîche
  • Saft von einer halben Zitrone / Juice from half a lemon
  • Salz und Pfeffer / salt and pepper
  • Kresse zur Garnitur / cress to garnish

  • Die Forellenfilets in kleine Stücke zerhacken oder zerschneiden. Ebenso den Apfel und die Zwiebel in sehr kleine Würfel schneiden. Alles zusammen in einer Schüssel mit dem Crème fraîche und dem Zitronensaft gut vermengen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Forellen-Tatar auf kleinen Pumpernickel-Quadraten oder -Kreisen verteilen und gegebenenfalls mit etwas Kresse garnieren.

    Chop or cut the trout fillets into small pieces. Likewise, cut the apple and the onion into very small dices. Mix everything together in a bowl with the crème fraîche and the lemon juice. Season with pepper and salt. Spread the tartare on small pumpernickel squares or circuits and garnish with some cress.

    Good Food Festival, Düsseldorf

    von Claudia am 8. Oktober 2015, keine Kommentare

    Festival outside

    Festival inside

    Am Wochenende fand zum zweiten Mal das Good Food Festival im Bouiboui Bilk in Düsseldorf statt – zwei Tage gemäß der Slow Food-Philosophie und dem Motto „Entdecken, Schmecken, Selbermachen“. Es gab zahlreiche Produzenten und Betriebe aus der Region, Workshops und jede Menge Köstlichkeiten zu entdecken.

    Im Außenbereich konnten die Besucher sich an einem sehr abwechselungsreichen Streetfood-Angebot erfreuen. Bei Tigermilch aus Köln gab es traditionelle Peruanische Küche mit Fisch aus nachhaltigem Fang. So hatte ich die Möglichkeit mal wieder in den Genuss von Ceviche zu kommen: Roher Fisch in einer Limettenmarinade. Einfach köstlich! Dazu gab es knusprige Süßkartoffelchips und Mais. Da es überall kleine Portionen gab, hatte man die Möglichkeit viele verschiedene Dinge zu probieren: Riesen-Stroopwafels, Burger, Tacos, mediterrane Snacks, vegane Waffeln, Empanadas, japanische Teigtaschen und vieles Mehr.



    Last weekend it was the second time the Good Food Festival took place at Bouiboui Bilk here in Düsseldorf. Two days according to the Slow Food philosophy and the motto „Discover, taste, hands on“. Numerous producers and manufacturers from the region took part in this event and there were workshops and plenty of culinary delights to discover.

    Outside, visitors could enjoy a variety of delicious street food. „Tigermilch“ from Cologne served traditional Peruvian cuisine with fish from sustainable sources. So of course I went for their fantastic ceviche: raw fish in a lime marinade. Simply delicious! It came with sweet potato crisps and sweet corn. The food stalls offered small portions so you had the opportunity to try many different things: burgers, tacos, Mediterranean snacks, vegan waffles, empanadas, Japanese dumplings and much more.


    Ceviche

    Feinheit

    Chutney

    Es war schön zu sehen, wie die einzelnen Festival-Teilnehmer für Ihre Produkte brennen. Beate von Feinheit zum Beispiel. Aus regionalen Zutaten der Saison, die zum Teil aus privaten Gärten zur Verfügung gestellt werden, entstehen köstliche Marmeladen, Chutneys, Essige und Öle. Dass Beate in ihrem „früheren Leben“ als Designerin gearbeitet hat, sieht man an der geschmackvollen Gestaltung der Etiketten der Gläser und Flaschen.

    Die handgemachten Schokoladen-Kreationen von Solvejg von Das Bernsteinzimmer waren ein Gedicht: Handgeschöpfte Tafeln, feinstes Konfekt und luxuriöse Trinkschokoladen. Mit viel Kreativität entstehen die liebevoll-dekorierten Tafeln mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie Rosen & Weihrauch, Safran & Orange oder Kokostraum mit Matcha-Vanille. Besonders gut haben mir die gefüllten Pralinen gefallen.

    Sehr interessant fand ich die Jungs von be bananas. In Australien haben die Beiden sich in Bananenbrot verliebt. Zurück in Deutschland wurde ihre Obsession für das köstlich-süße Brot zu einer genialen Mission: Überreife Bananen, die im Einzel- und Großhandel keine Abnehmer finden, für die Produktion von leckerem Bananenbrot verwenden. Unterstützt wird das Projekt durch die Bäckerei „Ihr Bäcker Schüren“. Auf dem Festival konnte man sich von den leckeren Kreationen – von Klassik bis Cranberry – überzeugen.

    Sehr empfehlen kann ich auch die Spezialitäten von Keltenkost: Die Slow-Food-Förderer beziehen Schinken und Chorizo, Weine regionaler Rebsorten sowie Spirituosen und Kaffeelikör aus Galicien (Nord-West-Spanien). Das kleine Team bezieht die Produkte von persönlich bekannten Herstellern aus der Region, die die Lebensmittel in handwerklicher Tradition herstellen. Alle Spezialitäten können auch über die Website bezogen werden.


    It was nice to see how passionate the various festival participants were for their products. Beate of „Feinheit“, for example. From local, seasonal fruits, which she partly gets from private gardens, she creates delicious jams, chutneys, vinegars and oils. In her „previous life“ Beate worked as a designer, which can be seen by the aesthetic designs of the jar and bottle labels.

    The handmade chocolate creations from Solvejg of „Das Bernsteinzimmer“ were so delicate: Handmade chocolate bars, finest pralines and luxurious hot chocolate. With a lot of creativity, she creates beautifully-decorated chocolate bars with unusual flavors like Rose & incense, saffron & orange or coconut dream with matcha and vanilla. I especially liked the filled pralines.

    The guys from „be bananas“ were also quite interesting. In Australia, the two have fallen in love with banana bread. Back in Germany they turned their obsession with the delicious sweet bread into a brillant mission: Using overripe bananas, which find no purchasers amongst retailers and wholesalers, for the production of delicious banana bread. The project is supported by the Bakery „Ihr Bäcker Schüren“. At the festival you could try all of their delicious creations – from Classical to Cranberry.

    I can also highly recommended the specialities from Keltenkost: the Slow Food promoters sell ham and chorizo, wines, spirits and of coffee liqueur from Galicia (North West Spain). The small team source the products from personally known manufacturers from that region who make the food with traditional craftsmanship. All specialties can also be purchased through their website.

    Bernsteinzimmer Schoko

    Banana Bread

    Be Bananas

    festival inside 2

    Keltenkost

    Spirit of Spice

    Aryuveda Workshop

    Katrin Thomas

    Besonders gut hat mir gefallen, dass neben den vielen Möglichkeiten der Beköstigung auch interessante Workshops zu Themen wie Craft-Beer oder grüne Smoothies angeboten wurden. Ich habe an einem Aryuveda-Workshop teilgenommen. Das Thema hatte mich schon immer mal interessiert und so war dies eine gute Gelegenheit. In einem Schnelltest wurde mein Aryuveda-Typ ermittelt und ich konnte ein paar Ideen und Anregungen für das Kochen mit Gewürzen mitnehmen.

    Das Festival war an beiden Tagen sehr gut besucht und ich fand es toll zu sehen, wie regionales und nachhaltiges Essen an dem Wochenende Düsseldorfer Hipster, Kö-Klientel und Normalos zusammenbrachte. Gratulation an Katrin, Thomas und den zahlreichen Helfern für dieses sehr gelungene Fest! Ich freue mich auf das nächste Mal.


    It was really cool that besides the culinary stalls, the festival offered interesting workshops on topics such as craft beer or green smoothies. I attended an Aryuveda workshop, which I thought was really good. In a rapid test my Aryuveda type was determined and I could get some inspiration for cooking with spices.

    The festival was very well attended on both days and I found it great to see how regional and sustainable food brought so many different types of people together. Congratulations to Katrin, Thomas and the many volunteers for this very successful festival! I am looking forward to the next one.

    Schneller Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen / Quick Tarte Flambee with Goat Cheese and Figs

    von Claudia am 24. September 2015, keine Kommentare

    Flammkuchen Ziege Feige

    Ich mag total gerne Flammkuchen. Vor Allem im Herbst. Und daher habe ich ein super Rezept für einen ganz einfachen aber trotzdem besonderen vegetarischen Flammkuchen für Euch. Der Teig geht ganz fix und man benötigt keine Hefe. Man kann also alle Zutaten für den Teig einfach vermengen und den Teig dann direkt ausrollen. Das finde ich manchmal recht praktisch. Am Sonntagmittag hatten wir Philipps Onkel bei einem Cross-Triathlon angefeuert und kamen sehr hungrig nach Hause und da kam der Flammkuchen gerade richtig.

    Ich werde in nächster Zeit das Basis-Rezept bestimmt häufiger in verschiedenen Kombinationen ausprobieren. Zu dieser Jahreszeit könnte ich mir hauchdünn-geschnittenen Kürbis oder Steinpilze auch gut auf dem Flammkuchen vorstellen.

    I really love Tarte Flambee. Especially in autumn. And therefore I have a great recipe for a very simple but still special vegetarian Tarte Flambee for you. The dough is quite quick and easy to make as you don’t need yeast at all. So you can simply mix all the ingredients for the dough together and directly roll it out. I think that’s quite handy sometimes. On Sunday around lunch time we had cheered for Philipp’s uncle at a cross triathlon and came home quite hungry so the the Tarte came just exactly right.

    I will definitely use the basic recipe more often to try some different combinations. At this time of the year I think that thinly-sliced ​​pumpkin or porcini mushrooms would be a great topping.

    Flammkuchen Ziege Feige 2


    Für den Teig / For the dough:

  • 250g Weizenmehl / 2,5 cups wheat flour
  • 125ml Wasser / 1/2 cup water
  • 3 Esslöffel Olivenöl / 3 tablespoons olive oil
  • Eine Prise Salz / A pinch of salt
  • Für den Belag / For the topping:

  • 150g Creme fraiche / 1/2 Creme Fraiche
  • 1 Teelöffel Honig / 1 teaspoon of honey
  • 200g Ziegenkäse / 1 cup goat cheese
  • 1 rote Zwiebel, dünn geschnitten / 1 red onion, thinly sliced
  • 1 Esslöffel fein-gehackter Thymian / 1 tablespoon finely chopped thyme
  • 3 frische Feigen / 3 fresh figs
  • Pfeffer und Salz / Salt and pepper

  • Ofen auf 250°C vorheizen (Ober/Unterhitze). Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer (Knethaken) vermengen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig glatt kneten und dünn ausrollen. Teig auf ein mit Backpapier belegten Ofenrost legen. Den Creme fraiche mit Honig verrühren und den Teig damit dünn bestreichen. Mit Zwiebeln, Ziegenkäse und Thymian belegen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Flammkuchen etwa 10 Minuten im Ofen backen. Die Feigen in der Zwischenzeit in Scheiben schneiden. Dann die Feigen auf den Flammkuchen geben und noch 5 Minuten backen.

    Preheat the oven to 250 ° C (top / bottom heat). Put all the ingredients for the dough in a mixing bowl and mix well with a mixer (dough hook). Then on a floured surface knead the dough until you have a smooth batter and then roll it out thinly. Place it on a baking sheet covered oven rack. Mix the creme fraiche with honey and thinly brush the batter with this mixture. Top with onions, goat cheese and thyme. Season with pepper and salt. Bake the Tarte about 10 minutes in the oven. Meanwhile, cut the figs into slices. Then give the figs on the Tarte and bake for another 5 minutes.

    Kichererbsen-Crêpes mit Kürbis und Rucolapesto / Chickpea-Crêpes with Pumpkin and Arugula Pesto

    von Claudia am 19. September 2015, keine Kommentare

    Chickpea Crepe with Pumpkin 3

    Chickpea Crepe with Pumpkin

    Jetzt geht es endlich wieder los mit Kürbis! Ich habe diese Woche schon drei mal Kürbis gegessen! Eine neue Variante die ich mir überlegt habe ist Kürbis auf Kichererbsen-Crêpe mit Pesto. Das Gericht hat am Mittwoch schon ein paar Testesser überzeugen können.

    Die Idee mit dem „beladenen“ Kichererbsen-Crêpe hatte ich von unserem Dinner mit Sarah Britton im lezten Jahr in Amsterdam. Hier hatte ich darüber berichtet. Es gab in dem Menü auch einen total leckeren Kichererbsen-Crêpe, der mit allerlei leckeren Dingen belegt war.

    Das Rucolapesto schmeckt übrigens auch hervorragend zu Pasta. Ich mache es recht oft, da man auch gut Rucola verarbeiten kann, der schon etwas welk ist und für Salat nicht mehr so geeignet. Ein kleiner Tipp noch: Cashewkerne eignen sich auch hervorragend für das Pesto anstelle von Pinienkernen.

    Ich bin gespannt, wie es Euch schmeckt! Ein schönes Rest-Wochenende noch!

    Chickpea Crepe with Pumpkin 2

    It’s finally pumpkin season again! I have eaten pumpkin three times this week! A new idea I had is pumpkin on chickpea Crêpe with pesto. On Wednesday the dish already convinced a few test eaters.

    The idea with the „loaded“ chickpea Crêpe came from our dinner with Sarah Britton in Amsterdam last year. You can read about it here. She put a totally delicious dish on the menu with a chickpea Crêpe, which was covered with all sorts of delicious things.

    The arugula pesto tastes also excellent with pasta. I make the pesto quite often, as you can use arugula which is a bit faded and no longer suitable for salad. A small tip: Cashews are also ideal for the pesto instead of pine nuts.

    I hope you like it! Enjoy the rest of your weekend!


    Für 2 Personen:

  • 400 g Kürbis (z.B. Hokkaido) / 4 cups of pumpkin
  • 2 Knoblauchzehen / 2 garlic cloves
  • 200g frischen Rucola / 3 cups fresh arugula
  • 50g geriebenen Parmesan / 1/2 cup grated Parmesan cheese
  • 4 Esslöffel Pinienkerne / 4 tablespoons pine nuts
  • 200g Kichererbsenmehl / 2 cups chickpea flour
  • Olivenöl / Olive Oil
  • Salz und Pfeffer / Salt and Pepper

  • Den Backofen auf 180°C (Ober/Unterhitze) vorheizen. Den Kürbis in Stücke oder Streifen schneiden und in einer Schüssel mit etwas Olivenöl beträufeln. Pfeffer, Salz und gepressten Knoblauch hinzugeben und mit den Händen gut vermengen. Auf einem Blech oder in einer ofenfesten Form ca. 15-20 Minuten backen.
    Das Pesto könnt Ihr in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab zubereiten. Dafür benötigt Ihr: Rucola, Parmesan, Pinienkerne, etwa 8 Esslöffel Olivenöl und einen halben Teelöffel Salz. Alles zusammen fein pürieren und je nachdem, wie cremig Ihr das Pesto haben wollt die Mengen etwas anpassen. Für den Crêpe die 200g Kichererbsenmehl mit 400ml Wasser, 6 Esslöffel Olivenöl und etwas Salz zu einem glatten Teig mixen. In einer beschichteten Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlerer Hitze kleine Crêpes backen. Crêpe auf einem Teller mit Kürbis, Rucolapesto und etwas frischem Rucola und gerösteten Pinienkernen anrichten.

    Preheat the oven to 180 ° C. Cut the pumpkin into pieces or strips and put them in a bowl and sprinkle with a little olive oil . Add salt, pepper and crushed garlic and mix well with your hands. Bake the pumpkin in the oven for about 15-20 minutes on a baking tray or in a ovenproof casserole.
    The pesto you can prepare in a food processor or with a hand blender: puree arugula, parmesan, pine nuts and about 8 tablespoons of olive oil and half a teaspoon of salt. Depending on how creamy you want to have the pesto adjust the respective amounts. For the crepe mix 2 cups chickpea flour with 4 cups of water, 6 tablespoons of olive oil and some salt until you have a smooth batter. In a nonstick pan with a little olive oil on medium heat bake little Crêpes. Arange the Crêpes on a plate topped with pumpkin, arugula pesto, some fresh arugula and roasted pine nuts.