10 verrückte Eindrücke aus Südkorea

von Claudia am 19. Oktober 2016, keine Kommentare

Ich wollte schon länger unbedingt mal nach Südkorea und so haben wir unseren geplanten Japan-Urlaub mit einer Woche Südkorea verbunden. Wir haben ein paar Tage in Seoul verbracht und sind dann mit dem Zug nach Busan in den Süden gefahren. Von dort aus haben wir übrigens die Fähre nach Japan genommen, was ich sehr empfehlen kann! Mir hat Südkorea sehr gefallen! Die Zeit war natürlich viel zu kurz: Seoul und Busan sind Riesen-Städte in denen es allein schon viel zu sehen und zu entdecken gibt. Südkorea ist ja sehr bergig und hat so viel zu bieten – dies gilt es dann beim nächsten Mal zu erkunden.

In diesem Beitrag möchte ich nicht im Detail von unserer Reise berichten, sondern einfach mal 10 verrückte Eindrücke aus Südkorea teilen. Dinge, dich mich erstaunt, überrascht oder auch belustigt haben und die ich „von Zuhause so nicht kenne“. Ich möchte anmerken, dass es sich natürlich nur um persönliche Eindrücke handelt, die ich während unseres kurzen Urlaubs dort aufgesogen habe.


1. Südkorea ist eine Selfie-Nation
selfie
Wenn man in Deutschland auf offener Straße ein Selfie von sich macht und sich dabei anstrengt möglichst hübsch in die Kamera zu schauen, so ist das ja oft etwas peinlich und die Leute gucken. In Südkorea guckt keiner und anscheinend ist es das Normalste der Welt sich ab und zu mal selber abzulichten. Gefühlt machen die Leute regelmäßig Selfies von sich: Auf der Straße, in der U-Bahn, in Geschäften – überall!

2. Die Schere ist ein wichtiges Instrument beim Essen
schere
Am ersten Abend in Korea wurde uns zum Grillen eine Schere – Marke Küchenschere – hingelegt. Wir wussten nicht richtig etwas damit anzufangen, schauten uns jedoch gekonnt um nach dem Motto „Mal schauen was die Anderen damit machen“. Eigentlich ganz einfach: Die Schere wird dazu benutzt um das Essen kleinzuschneiden: Gegrilltes, Gemüse – alles. Ist ja auch viel einfacher als mit Messer und Gabel! Für alle weiteren Restaurantbesuche wussten wir also Bescheid wozu die Schere neben den Stäbchen genutzt wird.

3. Es wird überall gegrillt
grill
Koreanisches Essen habe ich vor unserer Reise immer mit Grillen verbunden und es stimmt: An jeder Ecke wird gegrillt! Wir haben in Seoul im Studentenviertel Hongdae gewohnt mit vielen Kneipen und Lokalen und ich glaube es würde vielen Studenten hier in Deutschland auch gefallen, wenn man in den Lokalen überall einen kleinen Tischgrill hätte. In vielen Restaurants wird gegrillt aber auch auf der Straße gibt es viele Grillbuden als Street Food. Also: Wer grillen mag, sollte nach Südkorea fahren!

4. Es gibt überall WLAN
wlan
In Europa sind wir mit WLAN im öffentlichen Raum leider noch nicht so weit. Gibt es mal einen Hotspot, dann kostet dieser meistens Geld und man muss sich langwierig anmelden. In Südkorea hat man fast überall die Chance auf kostenloses WLAN ohne Anmeldung – sei es in Geschäften, Restaurants, Cafés oder in öffentlichen Gebäuden oder einfach nur das „Stadt-WLAN“. Ich finde das super und würde mir eine solche Vernetzung für Deutschland auch wünschen. Für Touristen in Südkorea ist das natürlich auch toll und praktisch – vor Allem für die tolle Foto-Funktion der Google-Translate-App, die wir relativ oft genutzt haben.

5. Noraebang oder „Bang-Kultur“
bang
Die jungen Leute in Südkorea lieben Karaoke. Es gibt Gebäude die aus vielen kleinen Räumen bestehen, die man stundenweise mieten kann. Dort findet man dann ein volles Karaoke-Equipment: Einen Bildschirm, eine Auswahl an Songs, Mikrofone, teilweise auch tolle Beleuchtung und häufig ein Telefon zur Getränke-Bestellung. In den Räumen kann man dann alleine oder mit Freunden zusammen Karaoke singen. Häufig sind einige der Räume zur Straße auch völlig verglast, so dass man als neugieriger Tourist das Geschehen auch von der Straße aus beobachten kann – was sehr lustig ist. Wir wollten ein Erlebnis in einem Noraebang natürlich auch ausprobieren und so haben Philipp und ich uns für eine Stunde einen kleinen Raum gemietet. Dieser Noraebang bot zum Glück auch „english songs“ an. Ich hatte einen Wahnsinns-Spaß. Meine Performance zu „I would do anything for love“ von Meat Loaf ist jedoch nicht verkäuflich. Neben den Karaoke-Läden gibt es auch PC-Bangs: Räume in denen man Spiele zocken kann oder auch Räume, die man einfach so mieten kann, um mit Freunden „vorzuglühen“.

6. 24 h Shopping
shopping
In Südkorea kann man rund um die Uhr shoppen wenn man will. In Seoul haben die großen Shops und Einkaufszentren meistens bis mitten in die Nacht geöffnet und die Einkaufsstraßen füllen sich auch vor Allem in den Abendstunden. Gefühlt ist Shopping das beliebteste Hobby der Südkoreaner. Gut gekleidet sind sie in jedem Fall.

7. Schön auszusehen ist ein großes Thema
beauty
Der Druck schön auszusehen ist in vielen Ländern dieser Erde sehr hoch – Südkorea spielt in meinem Empfinden jedoch ganz vorne mit. Die Südkoreaner sind stets gut gekleidet und ich habe kaum ungeschminkte Frauen gesehen. Im Gegenteil: Die meisten Frauen sind überaus professionell geschminkt. Soweit ich weiß ist Südkorea auch das Land mit den meisten Schönheitsoperationen weltweit. Besonders beliebt ist dabei die Vergrößerung der Augen durch die Operation der Augenlider. Ich habe während unseres Urlaubs auch erfahren, dass man in Drogerien „eyelid tape“ bekommt: Mithilfe eines kleinen Klebestreifens werden die Lider „hochgeklebt“ – eine Möglichkeit, um schmerzfrei an puppenartige Augen zu kommen.

8. Für die lokalen Klamotten-Marken bin ich zu dick
free-size
Mit meiner Kleidergröße 36/38 gelte ich in Deutschland eher als schlank. Leider konnte ich in den coolen Klamottenläden der zahlreichen Szene-Ecken in Seoul jedoch nichts kaufen, da ich für südkoreanische Klamotten-Marken einfach „zu dick bin“. Das ist ganz schön frustrierend, zumal es wirklich schöne Dinge gab, die ich gerne gehabt hätte. Weit verbreitet ist auch die „free size“, eine Einheitsgröße, die oft die einzig angebotene Größe ist. Ganz getreu dem Motto „One size fits all“.

9. Die Obsession mit westlicher Dessertkultur
crepe
Wir standen 20 Minuten in der Warteschlange für ein Tiramisu-Eis, ich habe mehr Churro-Stände gesehen als in Spanien und die Auswahl an Waffel- und Crêpe-Läden ist überwältigend. Wer einen süßen Zahn hat, der kommt in den Großstädten Südkoreas ganz bestimmt auf seine Kosten. Süß heißt dann aber auch wirklich süß. Passend zu den Naschereien findet man in Seoul an jeder Ecke guten Kaffee.

10. Themen-Cafés
cat-cafe
Möchte man Kaffee trinken und dabei eine Katze oder einen Hund kraulen, so ist man in einem Cat bzw. Dog Café richtig. Cafés voller Katzen und Hunde – völlig verrückt wie ich finde und die Tiere tuen einem einfach nur Leid. Wir haben stattdessen lieber mal ein Boardgame-Café besucht und Brettspiele gespielt. Wir konnten aus über 100 verschiedenen Brettspielen auswählen und uns bei einem Bier die Spielregeln auf Koreanisch erklären lassen. Es war ein sehr lustiger Abend.

Papaya Mozzarella Salat

von Claudia am 12. Juli 2016, keine Kommentare

Papaya Mozzarella Salat

Die Idee zu diesem leckeren Salat kam über ein Foto, welches mir Philipps Mutter Ulrike eines Abends über Whats App sendete. Jetzt ist der Salat ein absoluter Renner bei uns und die perfekte Beilage zum Grillen: Herzhaft und fruchtig zugleich und irgendwie erfrischend. Ich habe ihn in der letzten Woche gleich zweimal gemacht.

Ich bin ja ein großer Fan von Büffelmozzarella. Ja, Büffelmozzarella ist deutlich teurer, aber er schmeckt auch einfach richtig gut. Aber grundsätzlich gibt es bei Mozzarella deutliche Qualitätsunterschiede. Wer sich für die 0,59 Cent-Mozzarella-Variante aus dem Discounter entscheidet ist auch selber Schuld, wenn er nur „Gummi-Käse“ ohne Geschmack bekommt.

Wollen wir hoffen, dass das Wetter am Wochenende wieder zum Grillen einlädt!

Papaya Mozzarella Salat 2

Papaya Mozzarella Salat 3

Für 2 Personen oder für 4 Personen als Beilage:

  • 1 mittelgroße, reife Papaya
  • 300g Büffelmozzarella
  • Saft von 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Ahornsirup
  • Peffer und Salz
  • Balsamicocreme
  • 1 Handvoll frischen Basilikum

  • Die Papaya schälen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Büffelmozzarella abtropfen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Papaya und Mozzarella auf einem Teller arrangieren. Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl und Ahornsirup verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing auf dem Salat verteilen und alles mit Balsamicocreme beträufeln. Zum Schluss mit gehacktem, frischem Basilikum garnieren.

    Pasta mit Avocadocreme

    von Claudia am 1. April 2016, keine Kommentare

    Pasta mit Avocadocreme

    Typisches Comfort-Food ist für die Meisten ja irgendetwas mit viel Fett und Kohlenhydraten – am besten mit viel Käse. Ein richtiges Trostessen und etwas Wohliges für die Seele: Eine dick-belegte Pizza, Nudelauflauf mit Schinken und Käse, Toast Hawaii, gebratene Asia-Nudeln und danach am Besten Eis „Cookies & Cream“ oder einen Brownie-Schokoladenkuchen. Etwas, wonach man sich an einem regnerischen oder verkaterten Tag auf dem Sofa sehnt. Habe ich Recht?

    Jetzt habe ich etwas Besseres für Euch: Pasta mit Avocadocreme – Euer neues Comfort Food Nr.1 mit guten Fetten! Ein leckeres Nudelgericht ganz ohne Sahne und Käse und trotzdem herrlich cremig. Essen, das glücklich macht, ohne das man danach einen Schnaps braucht oder sich gleich wieder schlafen legen muss! Das perfekte Essen für die Apriltage, an denen der Frühling doch noch nicht so richtig rauskommen will.

    Wer Avocado mag, wird diese Pastacreme lieben!


    Pastacreme für 4 Personen:

  • 3 Avocados
  • Saft von 3 Zitronen
  • Eine Handvoll frisches Basilikum
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Prise Chiliflocken
  • Pfeffer und Salz

  • Für die Avocadocreme das Fleisch der 3 Avocados mit den restlichen Zutaten in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab cremig pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und zu der heißen Pasta geben.

    Flammkuchen mit grünem Spargel und Bärlauchpesto

    von Claudia am 20. März 2016, keine Kommentare

    Flaumkuchen mit Spargel

    Gestern hatten wir unseren ersten etwas größeren Wettkampf des Jahres: Einen Halbmarathon. Es war der dritte und letzte Lauf der Nike Winterlaufserie in Duisburg und es hat insgesamt großen Spaß gemacht. Ich war auch recht zufrieden mit meiner Leistung. Nachdem wir gestern Abend schon richtig schön Mezze geschlemmt haben in dem israelischen Restaurant bei uns um die Ecke, verbringe ich heute die meiste Zeit auf dem Sofa – herrlich! Passend dazu gab es einen leckeren Flammkuchen mit grünem Spargel und Bärlauchpesto. Ich habe mich gestern beim Einkaufen richtig gefreut, dass es wieder grünen Spargel und Barläuch gibt und so „mussten“ die Einkäufe natürlich direkt verwertet werden. Der Flammkuchen gelingt ganz einfach und schnell und ist passend für 2 Hungrige.

    Einen schönen Sonntag!


    Für den Flammkuchenboden:

  • 250g Weizenmehl
  • 125ml Wasser
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Eine Prise Salz

  • Für den Belag:

  • 150g Creme fraiche
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 200g grüner Spargel
  • 200g Ziegenrolle
  • Pfeffer und Salz

  • Für das Bärlauchpesto:

  • 1 Bund Bärlauch
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 4 EL Olivenöl
  • Eine Prise Salz
  • Den Ofen auf 250°C vorheizen (Ober/Unterhitze). Alle Zutaten für den Boden in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer (Knethaken) vermengen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig glatt kneten und dünn ausrollen. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Boden mit Creme fraiche bestreichen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, den grünen Spargel längs halbieren, den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und dann alles auf dem Boden verteilen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Den Flammkuchen etwa 10 bis 15 Minuten im Ofen backen. In der Zwischenzeit kann das Bärlauchpesto zubereitet werden. Dafür alle Zutaten mit einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab pürieren. Den fertigen Flaumkuchen mit Bärlauchpesto beträufeln.

    Frühlingsgrün

    Flaumkuchen Cloe Up

    Frühlingshaftes Sandwich mit Eiersalat

    von Claudia am 13. März 2016, keine Kommentare

    Eiersalat Sandwich

    Endlich ist der Frühling da und ich freue mich nach dem Wintereinbruch am Montag hier in Düsseldorf so über das grandiose Wetter an diesem Wochenende! Gleich schwingen wir uns auf die Rennräder für eine kleine Tour. Ich habe den Winter so satt und freue mich so über mehr Zeit draußen und helle Tage!

    Jetzt soll es auch etwas frühlingshafter werden hier auf dem Blog und ich starte gleich mit einem einfachen Rezept für einen leckeren, leichten Eiersalat, der sich top für ein frühlingshaftes Sandwich mit allerlei Grünzeug eignet. Eiersalat wird ja oft mit Mayonnaise zubereitet. Ich habe hier die leichte Variante für Euch mit einer leckeren Yoghurtcreme.

    Eiersalat für ca. 4 große Sandwiches:

  • 6 hart gekochte Eier (Größe L)
  • 180g Naturyoghurt
  • 1 TL Dijon-Senf
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Pfeffer und Salz

  • Die Eier pellen, grob würfeln und in eine Schüssel geben. In einem separaten Rührbecher den Yoghurt mit Senf, Zitronensaft, Olivenöl, Zucker und gehacktem Schnittlauch gut verrühren. Die Yoghurtcreme dann mit dem Ei vermengen.

    Für das Sandwich Brot toasten und neben dem Eiersalat mit folgenden Dingen belegen:

  • Gurkenscheiben
  • Babyspinat
  • Radieschenscheiben
  • Avocado
  • Erbsgrün oder Sprossen
  • 1 Woche Porridge

    von Claudia am 4. März 2016, keine Kommentare

    Porridge Birne

    Tag 1: Porridge mit Zimt, Vanille, Birne, Hanfsamen, rohen Kakao-Nibs und Ahornsirup

    Porridge Mango

    Tag 2: Porridge mit Mango, Cashews, Pekannüssen, Chia-Samen, Vanille und Ahornsirup

    Porridge Apfel

    Tag 3: Porridge mit Apfel und Wiener Melange (Karamellisierter Hanf, Orange, Koriandersaat, Kaffee, Kakao, Vanille, Zucker)

    Porridge Beeren Hanfsamen

    Tag 4: Porridge mit einer aufgetauten Beerenmischung + Saft, Hanfsamen und Chia-Samen

    Porridge Mango Banane

    Tag 5: Porridge mit Mango, Banane, Mandeln, Pekannüssen, rohen Kakao-Nibs und Ahornsirup

    Porridge Birne Walnus

    Tag 6: Porridge mit Birne, Walnüssen, Wiener Melange (Karamellisierter Hanf, Orange, Koriandersaat, Kaffee, Kakao, Vanille, Zucker) und Ahornsirup

    Porridge Himbeer Kokos

    Tag 7: Porridge mit aufgetauten Himbeeren + Saft, Kokosflakes, Hanfsamen und Leinsamen


    Ich liebe Porridge zum Frühstück! Gerade in der kalten Jahreszeit genieße ich es, morgens etwas warmes zu essen. Bei uns gibt es jeden Morgen ein anderes Topping für das Porridge aber das Grundrezept ist immer gleich: 1 Teil Haferflocken zu 1,5 Teilen Reismilch. In diesem Verhältnis wird das Porridge super cremig. Das ganze kurz aufkochen lassen und dann ein paar Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen und dabei öfters umrühren.

    Ich hoffe ich konnte Euch mit der Dokumentation meiner Porridge-Woche ein bisschen inspirieren. Falls Ihr noch nie Porridge gegessen habt, dann probiert es unbedingt dieses Wochenende mal aus!

    Bento Box mit Tamagoyaki (japanisches Omelett)

    von Claudia am 21. Februar 2016, 2 Kommentare

    Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit der Kunst eine japanische Bento Box zusammenzustellen beschäftigt und bin total fasziniert von dieser Darreichungsform des Essens. Ich habe für Euch ein Video gedreht, in dem ich Euch zeigen möchte, wie man eine einfache Bento Box mit einem japanischen Omelett (Tamagoyaki) zusammenstellt.


    Für das Tamagoyaki benötigt man:

  • 4 große Eier
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Sojasauce
  • 2 Teelöffel Mirin
  • Etwas Sonnenblumenöl zum anbraten

  • Schaut Euch im Video an, wie man dieses kunstvoll-gerollte Omelett zubereitet.

    Außerdem in der Bento-Box: Brauner Reis, eingelegter Daikon (Rettich), Salat, Shiso-Blätter, Cocktailtomaten, Brokkoli.

    Wenn Ihr das Video in YouTube öffnet, gelangt Ihr zu meinem YouTube-Kanal. Dort könnt Ihr auch meine anderen Videos anschauen und den Kanal abonnieren. Ich freue mich über Feedback zum Video!

    Viel Spaß beim Bento-Boxen!

    bento box

    Claudia Bento

    2 schöne Tage in Florenz

    von Claudia am 13. Februar 2016, keine Kommentare

    Stefania und Roberto

    Wir haben letztes Wochenende dem Karneval den Rücken gekehrt und waren in Florenz. Grund unserer Reise war die Hochzeit meiner Freundin Stefania. Wir haben zusammen in England studiert und letztes Wochenende hat sie ihren Roberto geheiratet. Unsere französische Freundin Céline, die auch mit uns dort studiert hat, war ebenfalls da. Die Hochzeit war sehr schön und richtig italienisch: Eine große, herzliche italienische Familie, eine kirchliche Trauung die wenig steif wirkte und jede Menge gutes Essen.

    Es fing am Morgen mit der Kirche an und im Anschluss ging das Fest in einer alten Villa mit Blick auf Florenz weiter – eine sehr schöne Location. Zum Glück ist die Sonne auch ab und zu rausgekommen. Wir hatten uns schon beim Sektempfang die Bäuche mit den leckeren Häppchen vollgeschlagen – Riesen-Büffelmozarella, Ricotta, Trüffelcreme und andere Köstlichkeiten – und dann haben wir weiter in einem alten Saal geschmaust. Natürlich tummelte sich die Hochzeitsgesellschaft nach dem Essen um die Riesen-Espresso-Maschine und die Auswahl an italienischen Digestifs. Mit Musik und Tanz ist eine italienische Hochzeit gegen 20 Uhr zu Ende. Gesättigt sind wir dann ins Bett gefallen. Es war schön, Stefania so glücklich zu sehen und Ihre Familie und Freunde wieder zu treffen.

    Philipp und Céline

    Pappardelle

    Espresso

    Stefania Roberto Torte

    Villa Firenze

    Wir hatten dann noch einen halben Tag in Florenz, bevor es im Flieger wieder zurück nach Frankfurt ging. Also waren wir früh auf den Beinen und sind mit dem Bus in die Stadt gefahren. Ich war vor ein paar Jahren mit Céline bereits schon mal in Florenz, aber wir hatten uns dieses Mal vorher ehrlich gesagt wenig informiert und wollten nur ein bisschen durch die Stadt schlendern. Zufällig sind wir am Mercato Centrale vorbeigekommen: Eine permanente Markthalle mit vielen Streetfood-Ständen und Einkaufsmöglichkeiten. Soweit das Auge reicht leckeres Essen: Reichlich belegte Paninis, Käse, frische Nudeln – ein Traum! Ein super Ort für ein Mittagessen!

    Mercato Centrale

    Mercato Centrale Formaggi

    Mercato Centrale Prosciutto

    Panini

    Vorbei am Piazza del Duomo in der Innenstadt und den Touristenmassen, die anscheinend in geringerer Anzahl auch im Februar die Stadt aufsuchen, steuerten wir eine kleine, verstecktes Kaffeerösterei für einen leckeren Kaffee und ein süßes Teilchen an: Ditta Artigianale. Tagsüber ein Café und Abends ein Bar mit einer feinen Gin-Auswahl – sehr zu empfehlen.

    Artiginale Firenze

    Latte

    Insgesamt war es ein kurzes aber sehr schönes und entspanntes Wochenende!

    Kartoffelsuppe mit Räucherlachs

    von Claudia am 31. Januar 2016, 2 Kommentare

    Kartoffelsuppe mit Lachs


    Wir haben geheiratet! Und es gab Kartoffelsuppe. Aber jetzt einmal von Anfang an: Philipp hat mir am letzten Novemberwochenende einen Heiratsantrag gemacht und ich habe Ja gesagt. Das haben wir Abends noch mit einem leckeren Essen in einem Fischrestaurant in Maastricht gefeiert. Wir waren uns relativ schnell einig, dass wir nicht das ganze Jahr mit einer aufwändigen Hochzeitsplanung verbringen wollen und so haben wir beschlossen 6 Wochen später an meinem 30. Geburtstag zu heiraten.

    Wir hatten einen wunderschönen Tag im Kreis der Familie und Trauzeugen mit einer standesamtlichen Hochzeit. Obwohl es Anfang Januar war, hatten wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter und konnten uns über strahlenden Sonnenschein freuen und somit einen tollen Sektempfang draußen und einen kurzen, sonnigen Spaziergang vom Standesamt zu uns nach Hause genießen. Dort gab es dann eben diese einfache aber sehr leckere Kartoffelsuppe mit Räucherlachs. Abends ging es dann bei uns im Viertel weiter mit noch mehr leckerem Essen.

    Am nächsten Tag haben wir dann eine große Party mit unseren Freunden gefeiert. Es war ein tolles Fest und das ganze Wochenende ging natürlich viel zu schnell vorbei. Wir werden immer mit Freude daran zurückdenken.

    Claudia und Philipp Hochzeit

    Für 2 Personen als Hauptgericht:

  • 1 kleine Stange Porree
  • 1 Zwiebel
  • 700g Kartoffeln
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 gehäufter TL Majoran
  • Olivenöl zum anbraten
  • Pfeffer und Salz

  • Als Topping:

  • Räucherlachs
  • Kresse

  • Als Vorbereitung die Kartoffeln schälen und in grobe – etwa gleich große – Würfel schneiden. Porree in feine Ringe schneiden und die Zwiebel fein würfeln. In einem großen Topf Porree und Zwiebeln mit Olivenöl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Kartoffeln, Gemüsebrühe und Majoran hinzugeben. Die Suppe etwa 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln in der Suppe zerstampfen und dann mit einem Pürierstab alles kurz fein pürieren. Sahne unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Kartoffelsuppe mit Räucherlachs und Kresse anrichten.


    P.S.: Habt ihr schon mal Reissahne oder Hafersahne probiert? Schmeckt etwas leichter und sehr lecker!

    Quinoa-Bratlinge mit Spinat und Feta

    von Claudia am 17. Januar 2016, ein Kommentar

    Ich habe ein tolles Rezept für saftige Quinoa-Bratlinge mit Spinat und Feta für Euch. Ich habe hierfür weißen Quinoa verwendet. Diesen findet Ihr im Bioladen – z.B. von Davert oder Rapunzel. Kleiner Tipp: Den Quinoa mit Gemüsebrühe anstelle von Wasser kochen. Dies gibt einen tollen Geschmack!

    Die vegetarischen Bratlinge schmecken toll mit einer Yoghurt-Sauce und einem grünen Salat. Für die Yoghurt-Sauce habe ich Naturyoghurt mit etwas Zitronensaft, süßem Senf, Salz und Pfeffer vermengt. Für eine feurige Variante kann man den süßen Senf auch gut durch Sambal Olek ersetzen.


    Zutaten für 6 Bratlinge:

  • 200g gekochter Quinoa
  • 100g frischer Babyspinat
  • 2-3 Eier
  • 80g Feta
  • 50g Semmelbrösel
  • 1/2 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, durch die Knoblauchpresse gepresst
  • Pfeffer und Salz
  • Ich freue mich über Euer Feedback!


    Quinoa Bratlinge